Der nussig-schokoladige Geschmack mit würzig-fruchtiger sehr angenehmer Säure zeichnet den Schaumburger Kaffee von Globo aus. Durch schonende Langzeitröstung in der hauseigenen Rösttrommel wird eine optimale Balance zwischen Würze und Frucht erzielt.
Den Kaffee bezieht Globo von einer Organisation von Kleinbauern in Peru, der im Moment 22 Kooperativen mit insgesamt über 5.000 Personen angehören. In guten Jahren produzieren sie ca. 300.000 Quintales (ca. 14 Tonnen) öko- und fair-zertifizierten Kaffee. Ihre Plantagen liegen verstreut, bis in über 2.000 Metern Höhe in den Hochebenen der Anden um Cusco.
Die besondere Anbauweise des Kaffees kann man als Permakultur, also nachhaltige Landwirtschaft, die mit Kreisläufen arbeitet, bezeichnen. Alle Beteiligten und nicht zuletzt die Umwelt profitieren davon.
1. Die Kaffeepflanze: wächst am liebsten im Schatten und ist daher in der Mischkultur der Plantage bestens aufgehoben. Gleichzeitig kann der Bauer/die Bäuerin neben den Kaffeebohnen auch Bananen und andere Früchte für den Eigenbedarf oder den Verkauf ernten.
2. Die Artenvielfalt ist in einer solchen Plantage viel größer als in den üblichen Monokulturen. Schädlinge treffen auf Nützlinge und es hält sich ein natürliches Gleichgewicht in der Plantage. Herabfallende Blätter und andere Pflanzenteile sind schützende Mulchdecke und organischer Dünger für die Kaffeepflanzen.
3. Die Menschen, die dort arbeiten, benötigen keine Atemschutzmasken, da in der Plantage keine Gifte zum Einsatz kommen. Weil auch keine chemischen Dünge- oder sogenannte „Pflanzenschutzmittel“ gebraucht werden, sind die Bauern unabhängig von Konzernen, die solche Mittel verkaufen.
4. Die Ernte von Hand verdichtet den Boden nicht und es kommen nur wirklich reife Kaffeebohnen in den Verkauf. All dies macht die wortwörtlich auserlesene Qualität des Globo Kaffees aus.
Fairer Handel verpflichtet – GLOBO ist offizielles Mitglied der WFTO (World Fair Trade Organization) sowie im Forum Fairer Handel. Unsere Arbeit entspricht allen Kriterien des Weltladen Dachverbands. Das bedeutet, dass wir unsere Handelsbeziehungen zum einen auf Langfristigkeit und Stabilität auslegen, damit die Produzent*innen sich eine sichere Zukunftsperspektive schaffen können.
Zum anderen steht die faire, gerechte Bezahlung und der Respekt gegenüber selbstbestimmten, traditionellen Arbeitsweisen im Mittelpunkt. Dadurch können sich die ProduzentInnen gegen soziale und wirtschaftliche Ausbeutung wehren und für ihre demokratischen Rechte und die Wahrung ihrer Identität einstehen.
Als dritte Säule engagieren wir uns über die Handelsbeziehung hinaus für die MitarbeiterInnen der Werkstätten, ihre Angehörigen und Nachbargemeinden. So bezuschussen unsere Partnerorganisationen beispielsweise die Schulausbildung der Kinder, treiben die Alphabetisierung in den Gemeinden voran und veranstalten Umwelt-Aktionstage."
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